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Die Zeit ist reif für neue moderne Funkübertragungstechniken in der Automatisierungstechnik als Ersatz für Schleifringe, Schleppkabel, Datenlichtschranken und Datenhohlleiter für die Kommunikation zu mobilen Systemen. Seit 1993 bietet Schildknecht Industrieelektronik mit ihren DATAEAGLE genannten Funksystemen spezielle Lösungen für industrielle Anforderungen an.

Auf zwei Punkte ist man bei uns besonders stolz: Auf der Schnittstellenseite zu den Automatisierungsgeräten stehen alle Schnittstellen und Protokolle zur Verfügung, die heute von SPS Steuerungen verwendet werden, wie Ethernet, Profibus, MPI (Programmiergeräteschnitstelle Siemens S7) 3964R und Modbus. In der neuesten Gerätevariante DATAEAGLE 3002 ist sogar möglich die sichere Variante Profisafe auf Profibus Basis über Funk zu übertragen.

Die zweite Besonderheit ist die Unabhängigkeit von bestimmten Funktechnologien. So ist es möglich Profibus sowohl über DECT, wie auch über WLAN, Bluetooth, Zigbee, 802.15.4, 4xx MHz, 868MHz, 915MHz zu "tunneln". Nach jahrelangen Erfahrungen von vielen Anwendungsprojekten in der Industrie gibt es nach unserer Meinung nicht "die" Funktechnologie die für alle Anwendungsgebiete gleichermassen gut geeignet ist. Sowenig wie z.B. ein Brawn-Mercedes Formel 1 Rennwagen dazu geeignet ist mit der Familie in den Urlaub zu fahren, verhält es sich auch mit den zur Verfügung stehenden Funktechnologien. So setzt man bei Schildknecht je nach Aufgabenstellung wie Reichweite, Datendurchsatz, Koexistenz mit bereits installierten weiteren Funksystemen, Stahlanteil in der Funkzelle, Geschwindigkeit der mobilen Teilnehmer etc, die jeweils am Besten geeignete Technologie ein.

Bei aller Euphorie die gegenwärtig dem Thema Funk und dabei der drahtlosen Automatisierungstechnik zuteil wird, legt man bei Schildknecht größten Wert auf projektbezogene Beratung um schon frühzeitig in der Planungsphase die "wireless geeigneten" von den "wireless ungeeigneten" Anwendungen zu trennen. Funkübertragung kann nach unserer Erfahrung nur dann erfolgreich, wenn die Mehrkosten gegenüber den reinen Kabelkosten durch andere Vorteile aufgewogen wird. In den bisherigen Anwendungsfällen sind dies z.B. die Investitions- und Instandhaltungskosten für Schleppkabel, Schleifringe und Infrarot Datenübertragungen. Hier kann man zusätzlich noch die Wartungs- und Verschleissfreiheit der Funkübertragung in die "return of invest" Rechnung mit einbeziehen. Ein weiteres Argument für den Einsatz von Funklösungen ist die Prozessoptimierung,wenn mann mobile Anlagen- oder Maschinenteile nahtlos ohne Funktionsverslust jetzt in die übergeordnete Leittechnik einbinden kann.

 

 


  

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